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Trianel Hauptgebäude Aachen (Foto: Trianel)

Trianel Sekundärregelpool ermöglicht Industrie Teilnahme am Regelenergiemarkt

12. August 2015 | 13:16 Autor: PresseBox (UNN) Österreich, Deutschland

Aachen (D) Industriekunden können nicht nur durch ihre Strombeschaffungsstrategien von den Vorteilen der Strommärkte profitieren, sondern auch durch die Einbindung ihrer Verbräuche in den Regelenergiemarkt. "Je nach Größe der flexiblen Lasten bei Industrie und großen Gewerbeunternehmen können über das Lastmanagement interessante Zusatzerlöse generiert werden", stellt Stefan Sewckow; Bereichsleiter bei Trianel GmbH fest. Für die Abschaltung beziehungsweise Zuschaltung von Leistung können leicht fünfstellige Euro-Erträge pro MW und Jahr erreicht werden.

"Unsere Analysen der Lastprofile von unseren Industriekunden zeigen deutlich, dass auch kleinere flexible Lasten das Potenzial haben über die Einbindung in unseren Flexibilitätspool am Regelmarkt teilzunehmen ohne die Anlagenhoheit aufgeben zu müssen", so Sewckow weiter. Der Trianel Sekundärregelpool erfüllt alle technischen Herausforderungen und somit kann die Trianel mit innovativen Produkten, zügig und unbürokratisch Zusatzerlöse generieren.

Je mehr die erneuerbaren Energien mit ihrem volatilen Erzeugungsverhalten das Stromsystem bestimmen, umso wichtiger wird die Rolle flexibler Verbraucher und eines aktiven Flexibilitätsmanagements für das Gesamtsystem. "Der Flexibilisierungsbedarf nimmt durch den Ausbau der erneuerbaren Energien stetig zu und das Flexibilisierungspotenzial in den Unternehmen ist vorhanden", so Sewckow. Trianel schätzt das technisch verfügbare und wirtschaftlich schnell nutzbare Potenzial in den Unternehmen schon heute auf rund 3.000 MW.

Ein wesentlicher Baustein des Lastmanagements (oder auch Demand Side Management) ist die Identifizierung der regelbaren Lasten in den Unternehmen. "Bei der Analyse unserer Kunden stellen wir immer fest, wie sehr Lastspitzen unter- oder überschätzt werden und welche Möglichkeiten in der Flexibilisierung verschenkt werden", so Sewckow. Gut ein Drittel der Verbräuche könnte intelligenter an die Anforderungen eines durch erneuerbare Energien bestimmten Stromsystems angepasst werden.

Ein professionelles Demand Side Management stellt große Anforderungen ans Messen, Steuern, Dokumentieren und Abrechnen von Leistung und muss auf das Handelsgeschäft abgestimmt sein. Als kommunale Handelskooperation bietet Trianel Industrieunternehmen das Know-how, die Verknüpfung der anspruchsvollen Einzelschritte, für einen reibungslosen Ablauf zu übernehmen.

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