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Das Metronom Theater mit dem modern-textilen Wetterschutz von Sattler.

Neues Projekt des steirischen Renommier-Unternehmens in Oberhausen: Sattler-Gruppe überdacht Metronom-Theater

25. August 2015 | 13:46 Autor: siegmund.DER KOMMUNIKATOR Österreich, Deutschland, Steiermark

Oberhausen/Gössendorf (D/A) Fußballstadien, Formel-I-Tribünen, Bahnhöfe, Einkaufszentren und Freizeitarenas – kaum eine Art architektonischer Großprojekte, die noch nicht mit einer Membran-Überdachung von CENO Membrane, der deutschen Tochterfirma des renommierten steirischen Textilunternehmens Sattler AG, bestückt wurde. Nun gibt es auch eine Kulturstätte, die unter dem bewährten Sattler-Wetterschutz steht: Das Metronom-Theater im deutschen Oberhausen wurde saniert, das ehemals grüne Dach ist nun in edlem Silber gehalten.

6.120 Quadratmeter Fläche, also etwa die Größe eines Fußballfeldes, weist die neue Überdachung auf. „Unser Montage-Zeitplan war sehr knapp bemessen, schlechtes Wetter hat die Arbeiten zusätzlich verzögert, aber wir haben es termingerecht geschafft“, sagt Lisbeth Wilding, im Zweiervorstand der Sattler AG für den Bereich „Textile Architektur“ verantwortlich.

Die Renovierung stand auf der Agenda des Theater-Betreibers, weil das 15 Jahre alte grüne Dach durch Umwelteinflüsse unansehnlich geworden war. Dieses war der Form des Kopfes von Peter Maffays „Tabaluga“ nachempfunden. Ursprünglich war geplant, dessen Musical „Tabaluga & Lili“ ähnlich dem „König der Löwen“ in Hamburg über viele Jahre zu spielen. Nach seiner Premiere am 24. September 1999 war das Stück aber lediglich bis Ende Juni 2001 in Oberhausen zu sehen.

Die Verantwortlichen des Metronom-Theaters waren daher auf der Suche nach einer Dachkonstruktion, die den immer wieder wechselnden Shows gerecht werden sollte. Mit einem  Auftragsvolumen  von  knapp 1,2 Millionen Euro  erweist sich  die moderne und auffällige Überdachung (Uschi Neuss, Geschäftsführerin von Stage Entertainment Deutschland: „Damit ist das Theater ein echter ‚Leuchtturm‘ der Region!“) nun auch als vergleichsweise kostengünstige Variante. Lisbeth Wilding: „Dass wir uns zum führenden Spezialisten im Bereich der Konfektion technischer Textilien entwickelt haben, kommt nicht von ungefähr. Wir bieten bei kurzen Planungs- und Montagezeiten Realisierungen von Membranbauten in höchster Qualität auf Basis zeitgemäßer Technologie und moderner Architektur.“

12,5 Tonnen wiegt die High-Tech-Membran, die nach jahrelanger Planung in sechs Monaten im deutschen Greven gefertigt wurde. Lisbeth Wilding: „Mit unserer Tochterfirma CENO Membrane Technology GmbH haben wir bereits zahlreiche textile Architektur-Projekte vom Fußball-WM-Stadion in Manaus über die Veltins-Arena auf Schalke bis zur Formel-I-Tribüne in Istanbul und zum Salzburger Hauptbahnhof realisiert. Die Überdachung eines Theaters ist ein weiterer Teil in unserem umfangreichen Mosaik spektakulärer Dachkonstruktionen. In Oberhausen ist es uns ein weiteres Mal gelungen, architektonische Vorgaben ästhetisch umzusetzen.“

In den vergangenen 15 Jahren wurden im Metronom-Theater, das nach und nach umgestaltet wurde, fast fünf Millionen Zuschauer gezählt. Derzeit wird noch „Mamma Mia!“ gegeben, ab Oktober steht das „Phantom der Oper“ auf dem Spielplan.

  • (Fotos: Stage Entertainment / Walden / Götzel)
    uploads/pics/C59820_150801_Stage_Dach_Metronom_Theater.jpg

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