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Im Jahr 2007 nahm Weiss die Produktion in Ungarn auf, 2011 erfolgte der Bau eines eigenen Werks, das bereits 2013 erweitert wurde.

Doppeljubiläum: 70 Jahre WEISS Kunststoffverarbeitung – und 50 Jahre Spritzguss

08. Juni 2016 | 10:46 Autor: mark.kom Österreich, Deutschland

Illertissen (D) Von der Drahtverarbeitung über das Kunstharzpressen bis zur Entwicklung und Fertigung von Landmaschinen wie Heubelüftungsanlagen: Das ist, kurz gefasst, die Geschichte der heutigen WEISS Kunststoffverarbeitung GmbH & Co. KG in den ersten zwanzig Jahren, d.h. von 1946 bis in die 1960er Jahre. 

1963 erschlossen die Firmengründer Benno und Franz Weiß den Formenbau für Press- und Spritzwerkzeuge als neues Geschäftsfeld und erweiterten die Fertigungstiefe ihrer Kunstharzpresserei. Damit hatte das Unternehmen das Tätigkeitsfeld gefunden, in dem es bis heute erfolgreich tätig ist: den Kunststoffspritzguss.

1966, vor 50 Jahren also, nahm WEISS die erste vollautomatische Spritzgießmaschine in Betrieb: eine V 17 aus dem Ankerwerk Gebr. Goller in Nürnberg. Schon 1969 wurde für die schnell wachsende Kunststoffverarbeitungs-Sparte eine eigene Halle gebaut und die Investitionen in neue Maschinen und Technologien konzentrierten sich auf den Spritzguss sowie die vor- und nachgelagerten Prozesse.

1984 – inzwischen war mit Bruno und Dietmar Weiß die zweite Inhabergeneration ins Unternehmen eingetreten – stellte WEISS die Maschinenbau-Aktivitäten vollständig ein und trieb den Ausbau der Kunststoffverarbeitung um so intensiver voran. 2004 wurde erstmals die Umsatzgrenze von 20 Mio. € überschritten und 2007 nahm WEISS einen zweiten Standort in Györ/Ungarn in Betrieb, der bis 2011 so stark gewachsen war, dass dort ein neues Werk gebaut und 2013 schon wieder erweitert wurde.

Heute präsentiert sich WEISS als hochmodernes Unternehmen der Kunststoffverarbeitung mit 275 Mitarbeitern und 94 Spritzgießmaschinen an beiden Standorten sowie mit eigenem Werkzeugbau und umfangreichen Möglichkeiten der Weiterverarbeitung und Montage. Das Unternehmen verarbeitet anspruchsvolle technische Kunststoffe wie PA, PPS, PEEK und GFK und befindet sich aktuell in einer Transformationsphase.
Jürgen Weiß, Geschäftsführer in der dritten Generation: „Aus der Automobilindustrie erhalten wir zunehmend nicht nur Aufträge für die Produktion einzelner Kunststoff-Bauteile und -Baugruppen, sondern Vergabepakete aus kompletten ´Car sets´, die aus bis zu einhundert verschiedenen Bauteilen für das Interieur oder den Motorraum einer Modellbaureihe bestehen.“

Diese Aufträge vergeben die Fahrzeughersteller direkt. Damit rückt WEISS zum „Tier One“ auf – und ist auf die neuen Aufgaben bestens vorbereitet. In den ersten Monaten des Jubiläumsjahrs wurde bereits eine sechsstellige Summe in Softwarepakete für die Simulation und Planung sowie in neue Anlagen zur Inline-Prüfung von Bauteilen investiert. Parallel laufen die Vorbereitungen für eine nochmalige Erweiterung der Hallen und Kapazitäten in Györ.

  • 2K-Verfahren: Bei der neuesten Generation von Kettenspannern wird ein schwingungsdämpfendes TPE angespritzt.
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  • Im 2K-Verfahren hergestellt: Sensorgehäuse für Reifendrucksensorik
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WEISS Kunststoffverarbeitung GmbH & Co

Rudolf-Diesel-Straße 2-4, 89257 Illertissen, Deutschland
+49(0)7303 9699 0

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