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(Foto: Franz Pfluegl / Personal Austria 2012)

Podien auf der Personal Austria 2015: Mensch und Maschine – welche Rolle spielt das Personalmanagement?

30. September 2015 | 08:39 Autor: spring Messe Management Österreich, Deutschland, Wien

Wien/Mannheim (A/D) Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien verschmelzen mit klassischen Fertigungsprozessen. Roboter ersetzen immer mehr Handgriffe in der industriellen Produktion. Doch wie gestaltet sich die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine? Mit dieser Kernfrage der Industrie 4.0 und der Rolle, die das Personalmanagement dabei einnimmt, befasst sich ein Podium auf der Personal Austria 2015. Generell verdient Österreichs Treffpunkt für HR-Visionäre in diesem Jahr das Prädikat „besonders diskussionsfreudig“.

Die „vierte industrielle Revolution“ ist in vollem Gange: Die Synthese von Elektronik und IT fördert eine zunehmende Automatisierung und Flexibilisierung der industriellen Produktion. Die Zukunftsvision sind „smarte Fabriken“ – Produktionsstätten, die ihre Prozesse und Produkte selbst steuern und verbessern. Inwiefern ist die „Industrie 4.0“ in Österreich bereits Realität? Welche Rolle spielt HR bei dieser Entwicklung? Diese Fragen diskutiert das Magazin personal manager mit Vertretern aus Forschung und Praxis am ersten Messetag. Chefredakteurin Bettina Geuenich hat dazu Mag. (FH) Clemens Zierler (Johannes Kepler Universität Linz), Wolfgang Timelthaler (E+E Elektronik), Michael Wiesmüller (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie bmvit) sowie Bernhard Kienlein (Siemens CEE) geladen.

Die Generation Z als Kraftreserve erschließen
Doch auch andere Trends und Entwicklungen in der neuen Arbeitswelt sind diskussionswürdig: Um die besonderen Bedürfnisse der „Generation Z“ dreht sich eine Podiumsdiskussion des WIFI Wien: Unter der Überschrift „Betriebsfit für Lehrlinge. Mit passendem Know-how junge Menschen verstehen, fördern und führen“ bespricht MA Michaela La Marca (WIFI Wien) mit Ausbildungsleiter Martin Swetly und Personalmanager Mario Schwarz von der Generali Versicherung AG, wie das Potenzial der Newcomer in der Ausbildung entfaltet werden kann. Die Zuhörer erfahren, wie sie mit maßgeschneiderten Trainings die Neugier der Jugendlichen für den Beruf wecken und ihre Ausbilder so für Jugendthemen sensibilisieren können, dass die Lehrausbildung auch gelingt.

Leadership heute: Mehr als pures Management
Generell hat sich das Bild der Führungspersönlichkeit stark gewandelt. Habe es vor einigen Jahren noch gereicht, das Tagesgeschäft zu koordinieren und die Arbeit richtig zu verteilen, seien die Erwartungen an den Chef inzwischen deutlich gestiegen, meint Mag. (FH) Michael Walser (Landesvorsitzender WdF Vorarlberg). Heute sei die Führungskraft gefragt, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Mitarbeitenden ihre Arbeit selbstständig und effizient erledigen können. Der Vorgesetzte übernehme zunehmend die Rolle eines Coachs, der seine Mitarbeitenden fordere und fördere. Auch seine Vorbildfunktion und Sozialkompetenz seien essentielle Faktoren: Mitarbeitende wollten wertgeschätzt und respektvoll behandelt werden. Weitere Auffassungen vom heutigen Führungsverständnis vermittelt die Podiumsdiskussion des Wirtschaftsforums der Führungskräfte (WdF).

Zeitarbeit: Branche im Wandel
Auch Zeitarbeitsunternehmen unterliegen dem Wandel. Zeitarbeit ist dabei kein Ersatz für Festanstellungsverträge. Unternehmen nutzen sie stattdessen, um Auftragsspitzen abzudecken, Karenzzeiten, Urlaubs- oder Krankenstände kurzfristig zu überbrücken, um Sonderprojekte durchführen zu können und um Zugang zu qualifiziertem Personal zu bekommen. Über die Zukunft und Bedeutung der Zeitarbeit spricht Vza-Präsident Mag. Klaus Lercher (Österreichischer Verband Zeitarbeit und Arbeitsvermittlung) mit Dr. Herbert Buchinger (Arbeitsmarktservice Österreich), Mag. Andreas Berger (Rosenbauer International AG), Dr. Renatus Capek (Atomic Austria GmbH), Mag. Franz Puchegger (Worthington Cylinders GmbH) und VZa-Generalsekretärin Dr. Gertraud Schwarzecker.

Insgesamt lockt die Personal Austria 2015 mit acht Podiumsdiskussionen, vor allem auch zum Themenschwerpunkt Corporate Health. Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Programm sind auf der Homepage der Personal Austria zu finden.

Über die Personal Austria
Österreichs größte Fachmesse für Human Resource Management dient seit ihrer Erstveranstaltung im Jahr 2002 als Gradmesser für innovative Produkte, Trends und Weiterentwicklungen im HR-Bereich. Die Ausstellung umfasst das gesamte HR-Portfolio – von Personalsoftware, Recruiting und Leadership über Betriebliches Gesundheitsmanagement bis zu E-Learning, Weiterbildung und Training. Ein Markenzeichen der Messe ist ihr umfangreiches Vortragsprogramm mit neuen interaktiven Formaten sowie Themenreihen zu den aktuellen Handlungsfeldern Corporate Health und E-Learning/Blended Learning. Geschäftsführer, Personalmanager und Mitarbeiter von Personalabteilungen verschaffen sich auf der Personal Austria einen Marktüberblick und nutzen die etablierte Plattform zur Vernetzung mit HR-Experten und Berufskollegen.

Über spring Messe Management GmbH
spring Messe Management veranstaltet Fachmessen für Personalmanagement, Professional Learning, Corporate Health, Job and Career und den Public Sector. Langjährige Messe-Erfahrung, thematische Expertise und nachhaltige Kundenorientierung machen die Veranstaltungen von spring zu etablierten Branchenplattformen. spring-Fachmessen sind Seismographen für neue Produkte, Ideen und Managemententwicklungen. Das Tochterunternehmen der Deutschen Messe AG ist in fünf Ländern vertreten: Deutschland, Österreich, Ungarn, Türkei und Russland.

    spring Messe Management GmbH

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