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Nachbericht Zukunft Personal 2015: Messe überzeugt mit "arbeiten 4.0"

28. September 2015 | 10:28 Autor: spring Messe Management Österreich, Deutschland

Köln (D) Die Zukunft Personal 2015, die an drei Messetagen 15.262 Besucher und 651 Aussteller in der koelnmesse zusammenbrachte, war eine Leistungsschau zahlreicher Innovationen für das Personalmanagement. Mit dem Motto „arbeiten 4.0“ ist es Europas Leitmesse für Personalmanagement gelungen, einen roten Faden zu legen, der ankam: Viele Akteure waren sich einig, dass in der Arbeitswelt etwas in der Luft liege und Personalverantwortliche diese Veränderungen aktiv aufgreifen müssten. Dazu bekamen sie in Köln viele Anregungen aus Theorie, Praxis und Politik.

Der Veranstalter hatte in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen eingeführt – wie etwa den Ausstellungsbereich „Start-up Village HR“, die Interaktionsfläche „HR & Law“ und diverse neue interaktive Programmformate. Den Innovationsgeist honorierte das Publikum mit zahlreichem Erscheinen und einer regen Diskussionskultur. „Wir sind sehr zufrieden mit der Besucherresonanz, denn an allen drei Tagen waren die vier Messehallen fast durchgängig gleich gut belebt. Von den Ausstellern haben wir sehr positive Rückmeldungen erhalten“, erklärt Ralf Hocke, Geschäftsführer des Veranstalters spring Messe Management.

Themen stärker gebündelt und interaktiv aufbereitet
Mithilfe der Thementage „Digitale Transformation“, „Candidate Experience“ und „New Work“ waren einzelne Ansätze einer zukunftsfähigen Personalarbeit stärker gebündelt als bisher. Dazu trug auch der abschließende Future Talk „arbeiten 4.0“ bei, den der Messeveranstalter gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales organisiert hatte und an dem rund 350 Gäste im Kristallsaal der koelnmesse teilnahmen.

Auch das englischsprachige Programm erhielt mit dem „International Forum“ eine eigene gut besuchte Vortragsfläche. Als belebendes Element war zudem das HR-Battle neu im Programm. „Das Format ist sehr vielversprechend und wir möchten es im kommenden Jahr noch weiter optimieren“, so Christiane Nägler, Projektleiterin der Messe Zukunft Personal. Erfreulich sei außerdem, dass inzwischen das FutureLAB HR, ein interaktives softwaregestütztes Workshopformat im Social-Media-Style, so gut von den Besuchern der Messe angenommen werde. Mehr Interaktion war auch bei den Preisverleihungen auf der Messe geboten: So konnte etwa beim traditionsreichen Deutschen Personalwirtschaftspreis erstmals das Publikum unter den Finalisten über die Sieger abstimmen.

Start-up Village HR sticht bei der jungen Personalerszene
Als großen Erfolg verbuchte der Veranstalter insbesondere das Start-up Village HR: 26 Unternehmen bündelte die Messe in dieser Ausstellungsfläche. Hinzu kamen zahlreiche Jungunternehmen in der regulären Ausstellungsfläche. Somit bildete die Messe einen Großteil des Marktes gleich im ersten Anlauf ab: Laut einer neuen Studie von HRinstruments, die in der englischen Pressekonferenz der Zukunft Personal erstmals präsentiert wurde, gibt es derzeit im deutschen Markt rund 68 Start-ups im Personalbereich. „Der deutsche Start-up-Markt ist deutlich heterogener als der amerikanische, in dem vor allem Recruiting-Start-ups die Szene beherrschen“, sagte Dr. Simon Werther, Gründer von HRinstruments und Leiter der HR-Fachgruppe im Bundesverband Deutsche Startups (BVDS). So waren auf der Messe auch Start-ups für Themen wie Personalentwicklung, Organisationsentwicklung oder Betriebliches Gesundheitsmanagement vertreten. „Wir vom BVDS haben positives Feedback der vertretenen Start-ups bekommen. Teilweise sind die Jungaussteller sehr zufrieden“, so Werther.

Auf der neuen Start-up Stage konnten sich die Gründer vorstellen oder dem „Elevator Pitch“ stellen, bei dem sie bohrende Fragen von Personalerseite nach Sinn und Zweck oder den Kosten ihrer Neuheiten für Betriebe beantworten mussten. Das kam an – etwa bei den Bloggern, die sich in der benachbarten, neu eingeführten Blogger Lounge mit dem Publikum austauschten. „Vor allem die junge Personalerszene wünscht sich auf der Messe genau diese Unternehmen, die zeigen, wohin sich der Markt entwickelt", so Ralf Hocke über das neue Start-up Village HR.

Messemotto „arbeiten 4.0“ trifft den Nerv
Auch die Fokussierung auf ein Messemotto war neu: Alles drehte sich um das Thema „arbeiten 4.0“. Sehr viele Aussteller nahmen dies zum Anlass, ihren Messeauftritt sowie ihre Produktneuheiten auf das Motto zuzuspitzen, das sich in allen Themenfeldern der Messe zeigte – von der Personalsoftware über Weiterbildung und Training bis hin zu Recruiting und Betrieblichem Gesundheitsmanagement. Die Personalsoftwareanbieter perbit und Oracle hatten zum Beispiel selbstgesteuerte Roboter dabei, die teilweise sogar Smalltalk mit den Besuchern hielten. Zudem lieferten die Aussteller reichlich topaktuelles Studienmaterial – wie etwa StepStone mit einer neuen Studie zu „arbeiten 4.0“ und Karriere oder die Zeitschrift Personalwirtschaft mit einer Untersuchung zu Betrieblichem Gesundheitsmanagement in KMU.

Auf dem Weg in die Zukunft
„Personaler sollten sich der Kontroverse stellen, mutig auch mal ausgetretene Pfade verlassen und selbst die neuen Tools kennenlernen und nutzen, die uns die Arbeitswelt 4.0 bietet“, erklärt Ralf Hocke. Die Messe habe nicht nur konkrete Handlungshilfen für Personaler skizziert und viele neue Aufgabenfelder definiert – etwa in Zusammenarbeit mit der Politik, den Sozialpartnern, den Verbänden und den Akteuren im Bildungssystem. Gleichwohl stehe diese komplexe Entwicklung in der Praxis vielfach noch am Anfang. „Das Thema wird uns mit Sicherheit noch die nächsten Jahre begleiten“, so Hocke.

Über die Messe Zukunft Personal
Die Zukunft Personal in Köln ist Europas größte Messe für Personalmanagement. Das Themenspektrum reicht von Recruiting und Personaldienstleistungen über betriebliche Weiterbildung, Leadership und Arbeitsrecht bis hin zu Personal-Software und der Zukunft der Arbeitswelt. Die Leitmesse für das Human Resource Management bietet ein umfassendes Begleitprogramm aus Vorträgen, Diskussionen und interaktiven Formaten wie dem FutureLAB HR, dem HR Solution Check oder dem MeetingPoint. Geschäftsführer, Personalverantwortliche und Führungskräfte verschaffen sich auf der Zukunft Personal einen Überblick über den Markt an Produkten und Dienstleistungen und tauschen sich mit Gleichgesinnten über die Trends in der Personalarbeit aus.

Nächste Zukunft Personal: 18. bis 20. Oktober 2016

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  • (Fotos: Zukunft Personal / Fotostudio Franz Pfluegl)
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