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Ein Leben für ZF: Hans-Georg Härter war vier Jahrzehnte für den Technologiekonzern tätig, von 2007 bis 2012 als Konzernchef. Seit 2013 war Härter Mitglied des ZF-Aufsichtsrats.

Früherer ZF-Chef Härter legt Aufsichtsratsmandat im ZF-Konzern nieder

19. August 2016 | 10:41 Autor: ZF Friedrichshafen Österreich, Deutschland

Friedrichshafen (D) Hans-Georg Härter hat den Aufsichtsrat der ZF Friedrichshafen AG verlassen. Nachdem ZF ein Übernahmeangebot für den schwedischen Nutzfahrzeug-Zulieferer Haldex abgegeben hat, sieht der frühere ZF-Vorstandsvorsitzende eine Kollision der Interessen: Härter ist Aufsichtsratsvorsitzender von Knorr-Bremse – einem direkten Wettbewerber von Haldex.

„Diese konsequente Haltung nötigt mir höchsten Respekt ab“, sagt der Vorsitzende des ZF-Aufsichtsrats, Prof. Dr. Giorgio Behr. „Sie passt zu Hans-Georg Härter, den wir schon zu Zeiten als ZF-Vorstandsvorsitzender als prinzipientreuen Topmanager schätzen gelernt haben.“ Behr: „Die jahrzehntelange und vielschichtige Erfahrung von Hans-Georg Härter, der seine komplette Berufslaufbahn in verschiedensten Funktionen bei ZF verbracht hat, wird dem Kontrollorgan des Unternehmens fehlen. Wir danken ihm herzlich für seinen unermüdlichen und selbstlosen Einsatz für die ZF Friedrichshafen AG.“

„Unser Dank und tiefer Respekt gilt Hans-Georg Härter für seine unternehmerische Verantwortung und strategische Weitsicht“, sagt Oberbürgermeister Andreas Brand  für die beiden Aktionäre, Zeppelin-Stiftung und die Dr.-Jürgen-und-Irmgard-Ulderup-Stiftung. „Seine Arbeit und Unterstützung im Aufsichtsrat war für unsere ZF äußerst wertvoll.“

„Der Rückzug aus dem ZF-Aufsichtsrat fällt mir schwer, aber die Konkurrenzsituation von Knorr-Bremse und Haldex ließ mir keine andere Wahl“, kommentiert Härter selbst das Niederlegen seines Mandats im ZF-Kontrollgremium. „Bei Knorr-Bremse bin ich als Aufsichtsratschef in größerer Verantwortung und der Gestaltungsspielraum ist größer. Dennoch habe ich mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, schließlich kann ich künftig die Entwicklung ‚meines‘ Unternehmens und die Umsetzung der Unternehmensstrategie ‚ZF 2025‘ nicht mehr aus der Perspektive des Aufsichtsratsmitglieds verfolgen.“

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