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Am Vorabend des ZF Supplier Dialogues trafen sich die Gäste bereits zur Abendveranstaltung im Dornier Museum. (Foto: BME)

"Fit for Future": 4. ZF Supplier Dialogue am Bodensee

09. Oktober 2015 | 15:19 Autor: BME Österreich, Deutschland

Friedrichshafen/Frankfurt am Main (D) Der 4. ZF Supplier Dialogue vom 5. bis 6. Oktober in Friedrichshafen war mit 200 Teilnehmern auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Zu den Themenschwerpunkten zählten unter anderem Industrie 4.0 sowie „Merger & More: Strategien und Integrationsmanagement“. Die Konferenz, die Produktion, Lieferanten und Einkäufer zusammenführt, stand 2015 auch im Zeichen des 100-jährigen ZF-Firmenjubiläums und dem kürzlich vollzogenen Zusammenschluss mit TRW Automotive.

Wilhelm Rehm, Mitglied des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG, skizzierte die „Strategie 2025“ des Unternehmens, die auf eine abgewogene Marktdurchdringung, Innovations- und Kostenführerschaft und finanzielle Unabhängigkeit zielt. Die Übernahme von TRW ist ein elementarer Bestandteil dieser Strategie. Die Vorteile: ein breites, komplementäres Portfolio bewährter Produkte, verstärkte Technologie- und Kostenführerschaft, bessere Positionierung in den wichtigsten Wachstumsmärkten und ein größeres Kundenportfolio sowohl im Volumen- als auch im Premiumsegment. Mit der Integration von TRW als eigener Division im ZF-Verbund werden derzeit auch die Einkaufsorganisationen miteinander verschmolzen. Ab dem 1. Januar 2016 betreut der neue, gemeinsame Einkauf („Best of both“) mit knapp 2.000 Mitarbeitern ein globales Beschaffungsvolumen von rund 18 Milliarden Euro. Durch Zentralisierung, Volumenbündelung, Skaleneffekte und Lieferantenoptimierung soll in den nächsten drei Jahren eine Milliarde Euro an zusätzlichen Einsparungen realisiert werden.

Dr. Eberhard Veit, Vorstandsvorsitzender des Festo AG & Co. KG, beschrieb die Herausforderungen von Industrie 4.0 für das innovative Familienunternehmen der Automatisierungstechnik. „Hohe Vernetzung und Dezentralisierung, autonome selbststeuernde Produktionssysteme und das Zusammenwachsen der IT mit klassischen Produktionsprozessen werden künftig eine Selbstverständlichkeit sein“, so Veit. Wichtig sei, weltweite Standards zu schaffen. Festo wird in den Ausbau des globalen Entwicklungs- und Produktionsverbund seiner 61 Ländergesellschaften investieren. Partnerschaften und Kooperationen bedingten dann auch neue Geschäfts- und Betreibermodelle. Entscheidend sei, Technik, Mensch und Bildung zu kombinieren: „Die reale und die virtuelle Welt wachsen weiter zusammen.“ Das bringe neue Jobprofile und Anforderungen, vor allem an technische Fachkräfte.

Ab 2016 wird die Veranstaltung weiter an Schlagkraft gewinnen: Dann wird der BME das Fachevent gemeinsam mit ZF Friedrichshafen und dem Triebwerkshersteller MTU Aero Engines unter dem Namen „Lake Constance Supplier Dialogue“ veranstalten.

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